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Für Aosta war das Mittelalter keineswegs eine dunkle Zeit: Als wichtiger Knotenpunkt für den Handelsverkehr mit Frankreich und der Schweiz erfuhr die Stadt eine lange Blütezeit. Aus dem Mittelalter stammen die Kathedrale und Kollegiatkirche S. Orso. Andere mittelalterliche Bauwerke befinden sich talabwärts: Hierzu gehören das Kastell Fénis und, in der Nähe von Saint-Vincent (mit seinem berühmten Spielkasino), die mit Fresken reich ausgeschmückte Burg Issogne. Der Augustusbogen von Aosta ist einer der ältesten Triumphbögen aus dem römischen Reich, er wurde anlässlich der Gründung der neuen Stadt (25 v. Chr.) erbaut und Cäsar Augustus gewidmet. Der Ring der Stadtmauer ist über 2000 Jahre alt und ein Teil der Ruinen des Theaters von Aosta ist 22 m hoch. Der Nationalpark Gran Paradiso liegt südwestlich von Aosta im Cogne-Tal und ist der älteste und berühmteste Italiens. Im Jahr 1992 auf einem Jagdreservat der Savoyer entstanden, hat der Park das Ziel, typische Exemplare der alpinen Flora und Fauna zu schützen und bietet den Besuchern Gelegenheit, die Schönheit der faszinierenden Alpenlandschaft auf geführten Rundgängen zu entdecken. Der Park um den gleichnamigen 4061 m hohen Berg hat eine Fläche von über 200.000 Hektar. Von alter Tradition und gutem Ruf sind die Ferienorte und Wintersportzentren nördlich von Aosta. Bekannt sind vor allem Courmayeur und Breuil-Cervinia. |
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