Lecce ist die wichtigste Stadt der Halbinsel Salento, Apuliens südlichster Punkt und Ferse des italienischen "Stiefels".
Im Umland von Lecce wird ein weicher Tuffstein abgebaut, der die rasche Ausbreitung des salentinischen Barocks möglich machte, dessen zahlreiche Bauwerke in der Stadtmitte zu bewundern sind. Wegen des der Stadt eigenen "Barocco Leccese" wurde sie auch schon das "Florenz des Rokoko genannt". Eines der berühmtesten Beispiele des Barockstils von Lecce ist die Fassade der Basilika Santa Croce.
Die Halbinsel Salento ist heute ein nahezu unentdecktes, vom Massentourismus Jahrzehnte entferntes Reiseziel. In Santa Cesarea Terme geben einem die Villen und Kurpaläste in maurisch-fernöstlichem Stil ein Gefühl von "1001 Nacht". In dem Küstenthermalbad sprudeln radioaktive und schwefelhaltige Heilquellen aus Grotten. Am Cap Santa Maria di Léuca liegt der südlichste Punkt Apuliens. Er ist der wichtigste Pilgerort Apuliens, hier steht ein Wallfahrtskloster zu Ehren der Muttergottes.
Gallípoli leitet sich ab vom griechischen "schöne Stadt" (kale polis). Das Städtchen an der Westküste der Halbinsel liegt einzigartig auf einer Insel.
Otranto ist die östlichste Hafenstadt Italiens und von jeher ein wichtiger Brückenkopf an der Adria und daher Anlaufpunkt albanischer "boat people". Die Stadt liegt idyllisch auf einem Fels, im Norden grenzend an breite Sandstrände und Pinienwälder.
|