Seit Jahrzehnten lenken die "Sassi" von Matera, eine der ältesten, einzigartigsten und außergewöhnlichsten Ansiedlungen der Welt, die Aufmerksamkeit vieler Forscher und Künstler auf sich. In den aus den Tuffsteinfelsen ausgehöhlten Häusern lebten vor 50 Jahren noch an die 25.000 Menschen. Sie wurden in brandneue Dörfer am Stadtrand umgesiedelt, als man die kulturelle und touristische Bedeutung der Sassi erkannte und mit Erschließungsarbeiten begann. Das Häuser- und Höhlengewirr wird heute von internationalen Experten des Städtebaus studiert. Die Panoramastraße der Sassi beginnt in der Via Buozzi, von der man zur Kirche Santa Maria di Idris gelangt, die in den Felsen gegraben und mit einem kleinen Kirchlein durch einen unterirdischen Raum verbunden ist. Insgesamt befinden sich in den Sassi ca. 130 Felsenkirchen. In Matera sollte man auch nicht versäumen, einen Blick auf die interessante Franziskuskirche zu werfen, in der sich romanische und barocke Kunstformen in eigenartiger Weise vermischen. |
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