Die älteste Stadt der Romagna, Ravenna, war ab 402 Hauptstadt des Weströmischen Reiches, später Sitz des Hofes der Goten, und schließlich Herz des byzantinischen Italiens bis zur Eroberung durch die Langobarden (751). In jenem Zeitalter entstanden die für die Stadt charakteristischen Denkmäler mit den prächtigen Mosaiken, für die Ravenna berühmt ist. Die ältesten befinden sich im Mausoleum von Galla Placidia, der Tochter des Kaisers Theodosius.
Sehenswert sind im mittelalterlichen Stadtzentrum der Palazzo Comunale aus dem 17. Jh., der aus dem 5. Jh. stammende und im 18. Jh. im Barockstil erneuerte Dom mit dem Museo Arcivescovile, sowie nebenan das achteckige Battistero Neoniano aus dem Hochmittelalter, das mitsamt seinen Mosaiken sehr gut erhalten geblieben ist. |