Ein anderer Denkmalkomplex und weiteres Zeugnis der Macht Genuas im Mittelalter sind die Bauten mit Ausblick auf den eindrucksvollen Platz S. Matteo: Hier stehen die Häuser der mächtigsten Adelsfamilie zwischen dem 13. und dem 18. Jh., der Doria, und deren Privatkirche, S. Matteo. Andrea Doria sorgte im 16. Jh. auch dafür, dass die Stadt zu ihrem vielbewunderten Marmorgesicht kam, als er durch den Bau einer prunkvollen Fürstenresidenz den Neid der konkurrierenden Adelsfamilien erregte und damit einen Bauboom auslöste. Das Ergebnis ist heute an den Renaissancepalästen in der Strada Nuova zu bewundern. Das Wahrzeichen der Stadt, die sogenannte Laterne, ist ein 76 Meter hoher Leuchtturm, der sich über dem alten Hafen erhebt. Wenn man ihn besteigt, bietet sich ein malerisches Panorama der Stadt: im Vordergrund der Hafen und das Meer, im Hintergrund die mit Forts und Resten der Befestigungsmauer gekrönten Hügel. Mitten im alten Hafen, fest vertäut an einer antiken Mole, befindet sich in einem hochmodernen Bau Europas größtes Aquarium mit mehr als 50 großen Becken, in denen sich neben Seesternen und Nadelfischen auch Delfine, Haie, Seehunde und Pinguine tummeln. In jedem Becken wird ein ganz bestimmtes Habitat reproduziert: die Mittelmeerküste, das Rote Meer, tropischer Regenwald oder die Karibik. |
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