Unbedingt empfehlenswert ist ein kurzer Aufenthalt in Porto Venere. Der malerische Ort aus dem 13 Jh. mit seinen farbigen Häusern genuesischen Baustils bewahrt heute noch etwas vom Zauber versunkener Zeiten. Zu erwähnen sind weiterhin das genuesische Kastell und die Kirche S. Lorenzo, die im Jahre 1130 geweiht und in den Jahren 1931-1935 vollständig renoviert wurde. Sie enthält bedeutende Kunstwerke, wie z.B. das Mino von Fiesole zugeschriebene marmorne Altarbild, das Bild der Weißen Madonna (Madonna Bianca) aus dem 14 Jh., das Triptychon aus dem 15 Jh. und einen "Schatz" in Form kostbarer Elfenbeinkästchen von arabischer, phönizischer und byzantinischer Herkunft. Am äußeren Ende des Felsvorsprungs steht die alte Kirche S. Pietro, die im Jahre 1277 auf bereits vorhandenen Fundamenten des 6 Jh. erbaut wurde. Für Bade- und Naturferien gleichermaßen bietet sich die Insel Palmaria an, die man mit kleinen Fährschiffen von Porto Venere aus erreichen kann. Sie ist ein üppiger, an Stränden und Felsen reicher Naturpark. Viele Pfade laden zu Streifzügen durch die Natur ein. Darüber hinaus werden, wie überhaupt im gesamten Bereich des Golfs, Möglichkeiten zur Ausübung von Wassersport geboten. Porto Venere verfügt über zahlreiche Hotels aller Kategorien und gute Badestrände. Gastronomische Spezialitäten an der westlichen Küste des Golfes sind Miesmuscheln (datteri di mare), Venus- oder Herzmuscheln (tartufi) und eine Vielzahl von Fischgerichten, die in praktisch allen Trattorien angeboten werden. |
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