Brescia ist die zweitgrößte und -wichtigste Stadt der Lombardei und befindet sich im östlichen Teil der Region. Herz der Altstadt ist die Piazza della Loggia, mit wertvollen Gebäuden im venezianischen Baustil, darunter auch die Loggia im Stil der Renaissance. Auch der mittelalterliche Komplex der drei Kirchen S. Salvatore, S. Maria in Solario und S. Giulia, der zu dem Kloster S. Salvatore gehört, ist besonders sehenswert. Aus der romanischen Zeit stammt die Rotonda, mit Gemälden des wichtigsten lokalen Malers, des Moretto (16. Jh.). Viele seiner Werke und Meisterwerke anderer großer italienischer Künstler findet man in der Pinakothek Tosio Martinengo, dem wichtigsten Museum der Stadt.
Bassa, die Ebene um Brescia, ist durch ihre vielen Flüsse und Quellen sehr fruchtbar und bereits im Mittelalter intensiv von Mönchen kultiviert worden. Die Fruchtbarkeit des Landes trug viel zum Reichtum feudaler Familien bei, die hier überall große Residenzen und Burgen bauten. Die Hauptstraßen der Städte in der Ebene sind meist gesäumt von Arkaden, unter denen man einst das geschäftige Treiben der Norditaliener auf Obst- und Gemüsemärkte beobachten konnte.
In der Ebene wurden auch viele prähistorische Dörfer gefunden. Die beiden bekanntesten sind in Remedello und in Gottolengo.
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