Bekanntestes Denkmal der Stadt ist die von der Familie Visconti erbaute Grabkirche, die Certosa (Kartause) von Pavia. Sie besitzt eine herrliche und detaillierte Marmorfassade und wurde von Kartäusermönchen verwaltet. Im Querhaus steht ein für Ludovico il Moro und seine Frau Beatrice d'Este errichtetes Grabmal, daneben liegt Gian Galeazzo bestattet. Westlich der Provinzhauptstadt dehnt sich das Reisanbaugebiet der Lomellina aus. Seit dem 15. Jh. wird in der Poebene Reis angebaut, denn das nötige Wasser ist hier reichlich vorhanden: Im Frühjahr werden die Felder künstlich unter Wasser gesetzt, bis sie einen bläulich-grünen See bilden. Der im Herbst geerntete Reis ist Zutat für die unzähligen italienischen Risotto-Rezepte. |
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