Catania ist die zweitgrößte Stadt der Insel und liegt südlich des Etna an der Ionischen Küste. 1693 wurde sie von einem schrecklichen Erdbeben heimgesucht, so dass das Stadtzentrum sein Aussehen vorwiegend aus dem 18. Jh. hat und teilweise prunkvolle Barockmerkmale aufweist (Via dei Crociferi). Symbol von Catania ist der Elefantenbrunnen, mit einem in Lavastein gehauenen Elefanten. Er trägt einen Obelisken auf dem Rücken und steht auf dem zentralen Domplatz, ebenso wie die Kathedrale. Im Innern werden die Reliquien von S. Agata in einem wertvollen Schrein aufbewahrt. Ein anderes Denkmal von wichtiger historischer Bedeutung ist das Schloss Ursino, das von König Friedrich gegründet, aber mehrmals umgebaut wurde. Darin findet man das Stadtmuseum mit archäologischen Sammlungen, einer Pinakothek und zahlreichen Skulpturen.
Catania ist die Stadt des Etna, hin- und hergerissen zwischen Dankbarkeit für die Fruchtbarkeit des Bodens und dem tiefen Respekt vor den Kräften des Vulkans. Etwa 135 Ausbrüche sind dokumentiert, besonders verheerend 1669, als dem 122-tägigen Ausbruch auch noch ein dreitägiges Erdbeben vorausging und die halbe Stadt und der Hafen vernichtet wurden.
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