Die Geschichte Sienas wurde stark von der ständigen Rivalität mit Florenz geprägt. Erst die Einverleibung der Städte in das Großherzogtum Toskana machte dem Hin und Her der kämpferischen Auseinandersetzungen 1559 ein Ende. Seinen wirtschaftlichen und politischen Aufstieg im Mittelalter verdankt Siena dem Bank- und Handelsgeschäft sowie einem florierenden Handwerk. Zwei unterschiedliche Aspekte prägen die Landschaft im Gebiet um Siena, der Stadt, die vielleicht mehr als jede andere ihre engen Verbindungen zur ländlichen Umgebung gehalten hat. Im Süden, in der kargen Crete, wird die Weite der Furchen nur durch wenige Häuser unterbrochen, die hoch oben auf den Hügeln zusammengeschlossen ein Bild von ungewöhnlicher Schönheit bieten. Die Crete wird oft als die eindrucksvollste Landschaft der Toskana bezeichnet. Im Norden ist die grüne Landschaft des Chianti zwischen Wäldern und Weinbergen hauptsächlich durch Menschenhand gekennzeichnet, denn die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit bietet sich zur landwirtschaftlichen Nutzung an. Aus Chianti kommt der berühmte gleichnamige italienische Wein. |
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