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Die Bedeutung der Stadt beruht nicht nur auf den Zeugnissen vergangener Kulturen, die im Laufe von 3000 Jahren aufeinander gefolgt sind, sondern auch auf der Verarbeitung des Alabasters. Volterra wurde im 3. Jh. v.Chr. als Gemeinde in das römische Reich eingegliedert. Mit dem Aufkommen des Christentums folgte die Bevölkerung bald dem neuen Glauben, und beim Niedergang des römischen Reiches (476 n. Chr.) war Volterra schon Bischofsstadt mit einer umfangreichen Diözese. Nach einer kurzen Zeit der Autonomie und der Herrschaft der Belforti musste es sich 1472 der Hegemonialpolitik von Florenz unterwerfen. Die Stadt auf dem volterraner Hügel scheint heute noch von der Hektik der modernen Zeit verschont. Die engen mittelalterlichen Gässchen mit ihren in der etruskischen Tradition verwurzelten Gewerben vermitteln einem das Gefühl, noch in der alten Zeit zu leben. Die Stadt vermittelt auch insgesamt einen überwiegend mittelalterlichen Eindruck, hat jedoch viele Funde und Zeugnisse aus der etruskischen Periode bewahrt, wie die Porta all'Arco, die Akropolis und der noch in einigen Teilen der Stadt sichtbare Mauerring. Die römische Anwesenheit in Volterra wird durch die Reste des Teatro di Vallebona aus der Zeit des Kaisers Augustus, durch Thermalbäder und eine große Zisterne belegt. Der mittelalterliche Aspekt der Stadt wird nicht nur an ihrer urbanen Struktur sichtbar, sondern auch an den Palästen, den Turmhäusern und den Kirchen. Auch die Renaissance hat Volterra beeinflusst, aber auf eine Weise, die die mittelalterliche Atmosphäre bewahrt hat. Ihren Namen verdankt die Stadt übrigens den Winden, die Volterra (fliegende Erde) ab und an heimsuchten. |
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