Verona liegt an den Ufern der Etsch und war schon zu Römerzeiten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Römer waren es auch, die der Stadt ihre bedeutendste Sehenswürdigkeit brachten, die seit 1913 alljährlich zum Pilgerziel für Opernliebhaber wird: das antike Amphitheater. Es wurde im 1. Jh. v.Chr. gebaut und bietet Platz für bis zu 22.000 Zuschauer, die jeden Sommer zu opulenten Opernaufführungen - wie z.B. "Aida" - hierher strömen.
Im Mittelalter war Verona Sitz der Scaligerdynastie, unter der es ab dem 13. Jh. seine zweite Blütezeit erfuhr. Ihre Wohnung war das Castelvecchio, eine großartige Festung aus dem 14. Jh. Sie beherbergt heute ein Museum. Noch älter sind die beiden religiösen Hauptgebäude von Verona: der Dom mit einer wertvollen romanischen Apsis aus dem 12. Jh. und die Basilika von S. Zeno Maggiore.
Viele Besucher bringt der Stadt auch Shakespeares einstige Begeisterung für die tragische Geschichte des veronesischen Liebespaars Giulietta Capuleti und Romeo Montecchi. Dass die Liebesgeschichte von "Romeo und Julia" sich tatsächlich zugetragen hat, ist unwahrscheinlich, dennoch besuchen viele Liebespaare heute den berühmten Balkon der Casa Giulietta, unter dem Romeo seine Julia angebetet haben soll. Außerdem kann man in einem Kapuzinerkloster Julias angebliches Grab besuchen.
Nordwestlich von Verona liegt die Ortschaft Sant´Ambrogio die Valpolicella, die als Zentrum der Marmorgewinnung und -verarbeitung bekannt ist. Mittelalterliche Paläste und den Ursprung eines bekannten Weißweins kann man in Soave besichtigen, einem Städtchen östlich von Verona. Außerdem kann man von hier aus Ausflüge durch Weinberge, Olivenhaine und Zitronenplantagen an das Ufer des größten italienischen Sees, des Gardasees, unternehmen.
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